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Raymond Fojkar, Platz 8


Pressebild
fojkar(at)mannheim-begruenen.de
Zur Person:
gebürtiger Mannheimer 44 Jahre alt, verheiratet mit der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Michaela Willhauck- Fojkar, mit dieser in Praxisgemeinschaft als niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Mannheim freiberuflich tätig. Wir sind (leider) ohne eigene Kinder, sind aber beruflich und auch in unserer Freizeit gern und viel mit Kindern und Jugendlichen zusammen.

Mein bisheriges Mannheimer Leben gruppiert sich irgendwie rund um die Straßenbahnlinie 2 zwischen Neckarstadt- West, Innenstadt und Feudenheim. In den „Städtischen Krankenanstalten“ Mannheims (heutige Haltestelle „Universitätsklinikum“) geboren und in der Dammstraße und der Erlenstraße (Haltestelle „Bürgermeister-Fuchs-Straße“) sowie in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit der katholischen Herz-Jesu-Gemeinde (Haltestelle „Alphornstraße“) aufgewachsen, habe ich die Humboldt- Grundschule besucht und am Karl-Friedrich-Gymnasium (Haltestelle „Wasserturm“) meine Hochschulreife sowie erste eigene politische Erfahrungen als Klassen- und Schülersprecher sowie Landesschülerbeirat erworben. Am Theresienkrankenhaus (gleichnamige Haltestelle) habe ich dann Zivildienst geleistet und eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert. An der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim (Haltestelle „Universitätsklinikum“) habe ich, nach viersemestrigem (, „fahrradgestütztem“) Ausflug zum vorklinischen Studium in das Neuenheimer Feld in Heidelberg mein klinisches Studium der Humanmedizin erfolgreich beendet. Parallel zu diesen Studien habe ich an der Fernuniversität Hagen (weder mit Straßenbahn noch mit Fahrrad, aber sehr gut mit der Deutschen Bahn erreichbar) Erziehungswissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Sozialwissenschaften studiert und mich als ehrenamtlicher Mannheimer Dekanatjugendleiter des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ im Haus der Jugend, Haltestelle „Paradeplatz“) unter anderem im Dekanatsrat und im Stadtjugendring Mannheim jugendpolitisch und u.a. in der Betreuung bosnischer Flüchtlingskinder jugendsozialarbeiterisch engagiert. Am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in den Mannheimer Quadraten (Haltestelle „MVV-Hochhaus“) habe ich mich nach den medizinischen Staatsexamina an den dortigen Kliniken zum Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie (Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und Familientherapie) weitergebildet sowie an der Psychiatrischen Klinik der Universität Tübingen (wieder nur mit der Eisenbahn gut erreichbar) die Zusatzbezeichnung „Suchtmedizin“ erworben.

Nach gemeinsamen Jahren in der Neckarstadt- West zwischen 1992 und 1997 bin ich dann mit meiner ebenfalls in Mannheim geborenen Frau Michaela in deren Heimatstadtteil Feudenheim gezogen (Haltestelle „Feudenheim Endhaltestelle“).Beruflich sind wir beide in unserer Praxisgemeinschaft „Quadratur“ für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in D 7, 6-7 (Haltestelle „Rathaus“) mit direktem Blick auf die vorbeifahrenden Straßenbahnlinien 2 und 6 an der Grenze von Westlicher Ober- und Unterstadt sowie dem Jungbusch gemeinsam mit 8 MitarbeiterInnen, darunter einem Auszubildenden, räumlich verortet.
Daneben bin ich als passionierter Eisenbahnfahrer zumindest jeden Donnerstag freiberuflich als Konsiliararzt in einem Jugendhilfezentrum in Köln tätig, wozu mich mein früherer Chef am ZI motiviert und engagiert hatte. Darüber hinaus unterrichte ich an der Medizinischen Akademie des Internationalen Bundes für Sozialarbeit (IB) in Mannheim angehende LogopädInnen und ErgotherapeutInnen in den Fächern Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychiatrie, Psychosomatik, Heilpädagogik und Psychotherapie. Auf Vorschlag der Freien Wählergemeinschaft Ludwigshafen gehöre ich als sachverständiges Mitglied dem Psychiatriebeirat der Stadt Ludwigshafen an.

Zum (partei)politischen Engagement:
Bis 2003 hatte ich mich selbst eher als parteilosen „Nichtregierungsorganisationsmenschen“ verstanden, der sich in verschiedenster Weise (Schülervertretung, BDKJ, Stadtjugendring, Netzwerk der Heilberufe von amnesty international, Pro Asyl, Eine-Welt-Forum Mannheim, Elternselbsthilfeverbände u.a.) politisch engagiert, zwar von den Themen her der grünen Pateiprogrammatik nahestand, aber bewusst Abstand zur Parteipolitik hielt. Erst 2003 habe ich mich dazu durchgerungen, auch parteipolitisch Farbe zu bekennen und Bündnis90/Die Grünen beizutreten, wo ich mich mit meinen bildungs-, gesundheits- und sozialpolitischen Ansichten und Interessen am meisten beheimatet fühle und als sinnvoll wirksam erleben kann.

Seither habe ich mich regelmäßig im OV Feudenheim, bei den Mitgliederversammlungen des Kreisverbandes, bei zwei Landesausschüssen sowie je einer Landes- und einer Bundesdelegiertenkonferenz und einer ersten Versammlung auf Ebene der Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz eingebracht. Seit einigen Monaten bin ich Mitglied in der LAG Bildung und gehöre dort einer Projektgruppe zur frühkindlichen Bildung an. Auf KV- Ebene konnte ich bei der Erstellung der Kommunalwahlprogramme 2004 und 2009 in den Kapiteln zur Kinder- und Jugendpolitik und zur Sozial- und Gesundheitspolitik mitwirken, in welchen das meiste zum Ausdruck kommt, wofür ich kommunalpolitisch eintrete. Neben der Armutsbekämpfung v. a. bei Kindern und Jugendlichen, möglichst früher Förderung und Bildung von Familien und Kindern sowie der Entstigmatisierung und selbstverständlicheren gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen in sozialen und gesundheitlichen Problemlagen, liegt mir vor allem die altersgemäße politische Teilhabemöglichkeit von Kindern und Jugendlichen am Herzen. Neben der Bewältigung der Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise und der Herausforderungen des demographischen Wandels für unsere Stadt halte ich die echte Demokratisierung unserer Metropolregion Rhein-Neckar-Pfalz durch eine breitere Legitimation, durch verständlichere Transparenz, durch mehr Wirtschaftlichkeit und vor allem durch echte Teilhabemöglichkeiten für ein zentrales kommunalpolitisches Thema der kommenden Jahre. Als Krankenpfleger und Arzt kann es mir nicht egal sein, dass die gesundheits- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen auf Bundesebene kommunal konkret zu einer Verschlechterung von Pflege-, Rehabilitations- und Versorgungsstandards führen und wir kommunalpolitisch immer noch einen Vorrang der Klärung finanztechnischer Zuständigkeiten vor den fachlichen Bedürfnissen und den rechtmäßigen Ansprüchen von Betroffenen erdulden müssen. Auch will ich meiner NGO- Ehrenamtsmentalität treu bleiben und für eine bessere kommunale Einbindung, Vernetzung und vor allem Förderung des ehrenamtlichen Engagements, namentlich im Bereich der Einen-Welt-Arbeit eintreten.